Kurzfristig Azubis finden: 7 Tipps für SHK-Betriebe im Handwerk
Sie möchten kurzfristig Azubis finden, weil Ihr Ausbildungsplatz noch unbesetzt ist? Auch kurz vor oder nach dem regulären Ausbildungsstart gibt es weiterhin junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen. Für SHK-Betriebe und andere Handwerksbetriebe lohnt es sich deshalb, die Suche nach geeigneten Auszubildenden nicht vorschnell zu beenden.
Gerade mittelständische und kleine Betriebe im Handwerk verfügen häufig nicht über eine eigene Personalabteilung. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Möglichkeiten zur Azubigewinnung gezielt zu nutzen. Eine gute Stellenanzeige, ein einfacher Bewerbungsprozess, persönliche Kontakte, Praktika und zusätzliche digitale Reichweite können dabei helfen, kurzfristig passende Auszubildende für Ihren Betrieb zu finden. Für die Gewinnung von Auszubildenden müssen dabei nicht immer große Recruitingbudgets zur Verfügung stehen.
Auch der Ausbildungsmarkt bleibt nach dem üblichen Ausbildungsstart in Bewegung. Ende Juli 2026 waren in Düsseldorf noch zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungssuche, während gleichzeitig viele Ausbildungsstellen im Handwerk unbesetzt waren. Anlagenmechaniker:in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gehörte dabei zu den besonders gefragten Ausbildungsberufen.
Für Ausbildungsbetriebe bedeutet das: Auch wenn der übliche Ausbildungsstart bereits näher rückt oder vorbei ist, können Sie weiterhin Auszubildende suchen und finden. Gerade jetzt besteht die Chance, neue Azubis anzusprechen, die nach Ausbildungsplätzen suchen.
Kurz eingeordnet: So können Betriebe jetzt noch Azubis suchen und finden
Um kurzfristig noch Azubis zu finden, zählt vor allem eines: Sichtbarkeit mit möglichst wenigen Hürden für potenzielle Bewerber:innen zu verbinden.
Diese sieben Maßnahmen können SHK-Betriebe jetzt umsetzen:
- Ausbildungsplatz kostenlos auf SHK Karriere veröffentlichen
- Bestehende Kontakte und Empfehlungen aktivieren
- Stellenanzeige aus Sicht der Auszubildenden verbessern
- Bewerbung und Erstkontakt vereinfachen
- Benefits und Perspektiven der Ausbildung zeigen
- Praktikum als Einstieg anbieten
- Zusätzliche Reichweite mit Google Ads schaffen
Die einzelnen Maßnahmen lassen sich miteinander kombinieren. Gerade wenn ein Ausbildungsplatz kurzfristig besetzt werden soll, sollten Betriebe nicht auf nur einen Recruitingweg setzen. Ein zielgerichtetes Azubi-Recruiting kann dabei helfen, auch kurzfristig noch passende Kandidat:innen zu erreichen.
1. Mehr Sichtbarkeit: Auszubildende über SHK Karriere finden
Wer Azubis im Handwerk sucht, sollte dort sichtbar sein, wo sich potenzielle Bewerber:innen gezielt über Ausbildungsplätze informieren.
Auf SHK Karriere können SHK-Betriebe ihre Ausbildungsstellen kostenlos veröffentlichen. Die Plattform richtet sich speziell an Arbeitgeber:innen, Auszubildende und Bewerber:innen aus dem Bereich Sanitär, Heizung und Klima in Düsseldorf und der Region.
Damit steht nicht irgendeine allgemeine Stellenanzeige im Mittelpunkt, sondern die konkrete Verbindung zwischen SHK-Betrieben und jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung im Handwerk interessieren. Als spezialisierte Karriereseite hilft SHK Karriere dabei, Ausbildungsplätze im Handwerk sichtbar zu machen und interessierte Bewerber:innen mit passenden Betrieben zusammenzubringen.
Die Registrierung ist für Arbeitgeber:innen kostenlos. Sie können ein eigenes Unternehmensprofil anlegen, Ihren Ausbildungsbetrieb präsentieren und offene Ausbildungsstellen inserieren.
So funktioniert SHK Karriere für Arbeitgeber.
Präsentieren Sie Ihren Ausbildungsbetrieb und den eigenen Betrieb authentisch
Eine Ausbildungsstelle allein sagt Bewerber:innen noch wenig darüber, wie die Ausbildung in Ihrem Betrieb tatsächlich aussieht.
Nutzen Sie deshalb Ihr Arbeitgeberprofil, um konkrete Einblicke in Ihren Handwerksbetrieb zu geben und geeignete Auszubildende zu finden. So können Sie Ihren eigenen Betrieb authentisch präsentieren und sich von anderen Arbeitgebern unterscheiden. Zeigen Sie zum Beispiel:
- welche SHK-Gewerke Ihr Betrieb abdeckt
- wie groß Ihr Team ist
- welche Aufgaben Auszubildende übernehmen
- wer die feste Ansprechperson während der Ausbildung ist
- wie der Arbeitsalltag organisiert ist
- welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen
- welche Übernahmechancen es nach der Ausbildung gibt
Gerade potenzielle Auszubildende möchten wissen, mit welchen Tätigkeiten sie im Alltag tatsächlich zu tun haben.
Sanitärtechnik, Heizungsbau, Wärmepumpen, Kundendienst oder moderne Gebäudetechnik lassen sich wesentlich greifbarer darstellen als allgemeine Aussagen über eine „abwechslungsreiche Ausbildung“. Damit erhöhen Sie nicht nur die Sichtbarkeit Ihres Angebots, sondern können junge Menschen gezielter für das Handwerk begeistern.
Wenn Ihre Ausbildungsstelle noch unbesetzt ist, können Sie jetzt ein kostenloses Arbeitgeberprofil erstellen und Ihre Ausbildungsstelle veröffentlichen.
2. Potenzielle Auszubildende ansprechen und neue Azubis gewinnen
Wenn Sie kurzfristig Azubis finden möchten, lohnt sich ein Blick auf Kontakte, die bereits zu Ihrem Handwerksbetrieb bestehen.
Nicht jede Bewerbung entsteht über eine Jobbörse oder eine klassische Stellenanzeige. Gerade im Handwerk spielen persönliche Empfehlungen und bestehende Kontakte häufig eine wichtige Rolle.
Prüfen Sie deshalb, ob es bereits junge Menschen gibt, die Ihren Betrieb kennen oder schon einmal Interesse an einer Ausbildung gezeigt haben.
Dazu können beispielsweise gehören:
- frühere Praktikant:innen
- ehemalige Bewerber:innen
- Schüler:innen aus Berufsorientierungsmaßnahmen
- Kontakte über Mitarbeitende
- persönliche Empfehlungen
- Interessierte aus früheren Gesprächen oder Veranstaltungen
Auch eine kurze Nachfrage im eigenen Team kann sinnvoll sein. Vielleicht kennen Mitarbeitende jemanden, der aktuell noch einen Ausbildungsplatz sucht und sich eine Ausbildung im Handwerk vorstellen kann. Persönliche Netzwerke können gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, junge Talente zu erreichen, die über klassische Recruitingwege bisher nicht auf den Betrieb aufmerksam geworden sind.
Frühere Praktikant:innen und Bewerber:innen als passende Azubis zurückgewinnen
Besonders interessant sind Personen, die bereits einen Einblick in Ihren Ausbildungsbetrieb erhalten haben.
Wenn ein Praktikum gut gelaufen ist oder eine frühere Bewerbung grundsätzlich interessant war, kann sich eine erneute Kontaktaufnahme lohnen.
Fragen Sie beispielsweise nach, ob die Person inzwischen einen Ausbildungsplatz gefunden hat oder weiterhin auf der Suche ist. Gerade kurz vor oder nach Ausbildungsbeginn können sich Situationen schnell verändern.
Der Vorteil: Betrieb und potenzielle Auszubildende kennen sich bereits. Dadurch kann der Weg vom ersten Gespräch bis zur konkreten Bewerbung deutlich kürzer sein. Auf diese Weise können Betriebe Azubis gewinnen, ohne den Kontakt vollständig neu aufbauen zu müssen.
3. Mit der richtigen Stellenanzeige Auszubildende für Ihren Handwerksbetrieb finden
Eine gute Stellenanzeige hilft Ihnen dabei, passende Auszubildende zu finden. Viele Ausbildungsbetriebe konzentrieren sich in ihren Anzeigen jedoch vor allem darauf, welche Anforderungen Bewerber:innen erfüllen müssen.
Für junge Menschen ist eine andere Frage mindestens genauso wichtig:
Warum sollte ich meine Ausbildung gerade in diesem Betrieb beginnen?
Beschreiben Sie deshalb konkret, was die Bewerber:innen erwartet.
Statt nur von „abwechslungsreichen Aufgaben“ zu sprechen, können Sie beispielsweise erklären, ob Auszubildende:
- Heizungsanlagen montieren
- Wärmepumpen kennenlernen
- Bäder modernisieren
- im Kundendienst mitfahren
- moderne Gebäudetechnik kennenlernen
- auf Baustellen und bei Kund:innen arbeiten
So vermitteln Sie ein realistisches Bild von der Ausbildung im Handwerk. Gerade bei der Ansprache eines möglichen Lehrlings oder anderer Ausbildungssuchender ist ein konkreter Einblick in den Berufsalltag oft aussagekräftiger als allgemeine Werbeaussagen.
Gute Stellenanzeigen helfen, Auszubildende zu finden
Begriffe wie „tolles Team“, „sicherer Arbeitsplatz“ oder „spannende Ausbildung“ finden sich in vielen Stellenanzeigen.
Konkreter sind Angaben wie:
- feste Ansprechperson während der Ausbildung
- übernommene Arbeitskleidung
- eigenes Werkzeug
- Lernmaterialien
- Fahrtkostenzuschuss
- Prüfungsvorbereitung
- Schulungen
- gemeinsame Lerngruppen
- Übernahmechancen
Eine auf SHK Karriere veröffentlichte Ausbildungsstelle zum Anlagenmechaniker SHK zeigt beispielsweise transparent, welche Unterstützung Auszubildende im Betrieb erhalten können.
Solche konkreten Informationen helfen potenziellen Bewerber:innen besser als allgemeine Aussagen darüber, was die Generation Z angeblich von Arbeitgebern erwartet. Gleichzeitig können sie dabei helfen, Ihre Ausbildung für potenzielle Azubis attraktiv darzustellen und mehr passende Bewerbungen zu erhalten.
4. Vereinfachen Sie Bewerbung und Erstkontakt
Wer kurzfristig Auszubildende finden möchte, sollte unnötige Bewerbungshürden vermeiden.
Prüfen Sie deshalb zuerst, welche Unterlagen Sie beim ersten Kontakt wirklich benötigen.
Ist ein ausführliches Anschreiben zwingend erforderlich? Oder reichen zunächst:
- Name und Kontaktdaten
- Lebenslauf
- letztes Zeugnis
- eine kurze Nachricht
Gerade bei jungen Bewerber:innen kann ein kompliziertes Bewerbungsformular dazu führen, dass eine Bewerbung gar nicht erst abgeschickt wird.
Ein einfacher Bewerbungsprozess erhöht dagegen die Chance, mit potenziellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Auch digitale Tools können den Einstieg vereinfachen, beispielsweise für die mobile Bewerbung, Terminabstimmung oder einen unkomplizierten ersten Austausch.
Schnelle Rückmeldungen helfen, passende Azubis zu gewinnen
Wenn Ihre Ausbildungsstelle kurzfristig besetzt werden soll, zählt Geschwindigkeit.
Interessante Bewerber:innen sollten nicht mehrere Wochen auf eine Rückmeldung warten. Reagieren Sie möglichst zeitnah und bieten Sie schnell einen Kennenlerntermin an.
Das gilt besonders kurz vor Ausbildungsbeginn. Viele Bewerber:innen suchen parallel nach einer passenden Lehrstelle oder befinden sich bereits in Gesprächen mit anderen Ausbildungsbetrieben.
Eine feste Ansprechperson in der Stellenanzeige erleichtert zusätzlich den direkten Kontakt. Telefonnummer und E-Mail-Adresse helfen dabei, offene Fragen schnell zu klären.
Je unkomplizierter der Weg vom Interesse bis zum ersten Gespräch ist, desto höher ist die Chance, dass aus einer Anfrage tatsächlich eine Bewerbung entsteht und Sie passende Azubis für Ihren Betrieb gewinnen.
5. Machen Sie Ihren Ausbildungsbetrieb für Auszubildende attraktiv
Eine attraktive Ausbildung besteht nicht nur aus der eigentlichen Tätigkeit. Für viele Auszubildende spielen auch die Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle.
Wenn Sie Auszubildende werben möchten, sollten Sie deshalb offen kommunizieren, was Ihr Betrieb tatsächlich bietet und wie der Berufsalltag aussieht.
Mögliche Benefits sind beispielsweise:
- hochwertige Arbeitskleidung
- eigenes Werkzeug
- Lernmaterialien
- Fahrtkostenzuschüsse
- Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung
- interne Schulungen
- externe Weiterbildungen
- digitale Arbeitsmittel
- gemeinsame Teamaktivitäten
Auch die Ausbildungsvergütung sollte möglichst transparent dargestellt werden.
Wichtig ist dabei: Versprechen Sie nur Leistungen, die in Ihrem Ausbildungsbetrieb tatsächlich angeboten werden.
Fachkräfte sichern und dem Fachkräftemangel im Handwerk begegnen
Die Ausbildung dient nicht nur dazu, kurzfristig einen freien Ausbildungsplatz zu besetzen.
Sie ist für Handwerksbetriebe auch eine wichtige Möglichkeit, langfristig eigene Fachkräfte zu entwickeln. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Handwerk lohnt es sich, jungen Menschen frühzeitig zu zeigen, welche Perspektiven nach der Ausbildung bestehen.
Die duale Ausbildung verbindet praktische Erfahrungen im Betrieb mit dem Unterricht in der Berufsschule. Für Unternehmen ist sie damit ein wichtiger Weg, die Fachkräfte von morgen im eigenen Betrieb aufzubauen.
Nach der Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK sind beispielsweise Spezialisierungen in den Bereichen Wärmepumpen, Kundendienst, Sanitärtechnik, Klima- und Lüftungstechnik oder Gebäudetechnik möglich.
Später können Weiterbildungen zum Meister oder Techniker folgen.
Damit wird aus einem Ausbildungsplatz eine langfristige berufliche Perspektive und für den Betrieb die Chance, qualifizierte Fachkräfte aus den eigenen Reihen aufzubauen. Wer jungen Menschen diese Möglichkeiten frühzeitig vermittelt, kann langfristig mehr Nachwuchs für das Handwerk gewinnen.
6. Nutzen Sie ein Praktikum, um potenzielle Auszubildende kennenzulernen
Ein Praktikum ist für viele junge Menschen der erste intensive Kontakt mit einem Handwerksbetrieb.
Gerade bei der Suche nach Auszubildenden kann ein Praktikum helfen, wenn Bewerber:innen grundsätzlich Interesse am Handwerk haben, sich bei der Berufswahl aber noch nicht sicher sind.
Während eines Praktikums lernen beide Seiten einander kennen. Der oder die Jugendliche erhält einen realistischen Einblick in den Beruf. Gleichzeitig können Sie einschätzen, ob Motivation, Zuverlässigkeit und Interesse zu Ihrem Ausbildungsbetrieb passen.
Ein Praktikum im SHK-Handwerk kann beispielsweise Einblicke in Sanitärtechnik, Heizungsanlagen, regenerative Energien und den Kontakt mit Kund:innen ermöglichen.
Schülerpraktikum, Ausbildungsmessen und Tage der offenen Tür
Praktika sollten nicht nur als langfristige Recruitingmaßnahme betrachtet werden.
Auch Schülerpraktika, Berufsmessen, Ausbildungs- und Berufsmessen oder Tage der offenen Tür können kurzfristig Kontakte zu potenziellen Azubis herstellen.
Wenn Jugendliche aktuell noch Ausbildungsplätze suchen, kann aus einem ersten Kennenlernen schnell eine konkrete Bewerbung entstehen.
Auch Kontakte zu Schulen und Einrichtungen zur Berufsorientierung können für Handwerksbetriebe interessant sein. Ziel sollte dabei immer sein, jungen Menschen einen möglichst realistischen Einblick in den Ausbildungsberuf und Ihren Betrieb zu geben und sie nachhaltig für das Handwerk zu gewinnen.
Wenn der direkte Ausbildungsstart im Handwerksbetrieb noch nicht möglich ist
Eine weitere Möglichkeit kann eine Einstiegsqualifizierung sein.
Dabei lernen junge Menschen einen Betrieb über einen längeren Zeitraum praktisch kennen und werden auf eine mögliche Ausbildung vorbereitet.
Für Ausbildungsbetriebe kann dieser Weg interessant sein, wenn ein direkter Ausbildungsstart noch nicht möglich ist, beide Seiten aber grundsätzlich zusammenpassen.
Voraussetzungen, Dauer und mögliche Förderungen sollten vorab mit den zuständigen Stellen individuell geprüft werden.
7. Zusätzliche Sichtbarkeit für Ausbildungsbetriebe mit Google Ads schaffen
Wenn Sie Ihre Ausbildungsstelle bereits auf SHK Karriere veröffentlicht haben und weitere kurzfristige Reichweite schaffen möchten, können digitale Recruitingmaßnahmen eine Ergänzung sein.
Google Ads bietet Ihnen die Möglichkeit, Menschen anzusprechen, die bereits aktiv nach einem Ausbildungsplatz suchen.
Für einen SHK-Betrieb aus Düsseldorf könnten beispielsweise Suchanfragen relevant sein wie:
- „SHK Ausbildung Düsseldorf“
- „Ausbildung Anlagenmechaniker SHK Düsseldorf“
- „Ausbildungsplatz SHK Düsseldorf“
- „Ausbildung im Handwerk Düsseldorf“
- „Lehrstelle SHK Düsseldorf“
Damit erreichen Sie potenzielle Bewerber:innen genau in dem Moment, in dem sie aktiv Ausbildungsplätze suchen.
Recruiting gezielt nutzen, um Azubis zu finden
Google Ads ist kein automatischer Weg, um passende Auszubildende zu finden.
Vor dem Start einer Kampagne sollten Sie prüfen:
- Welche Begriffe suchen Bewerber:innen?
- Gibt es ausreichend Suchvolumen?
- Wie groß soll die Zielregion sein?
- Welche Ausbildungsstellen sollen beworben werden?
- Welche Landingpage eignet sich?
- Welches Budget steht zur Verfügung?
- Wie werden Bewerbungen als Conversion gemessen?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich einschätzen, ob SEA bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden sinnvoll eingesetzt werden kann. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sollte sich zusätzlich die Frage stellen, welche Maßnahmen zur Gewinnung von Auszubildenden im Verhältnis zum verfügbaren Budget sinnvoll sind.
Social-Media-Kanäle nutzen, um junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen
Social-Media-Kanäle wie Instagram oder TikTok können genutzt werden, um junge Menschen auf Ihren Handwerksbetrieb und Ihre Ausbildung aufmerksam zu machen.
Hier können Sie beispielsweise Einblicke in den Arbeitsalltag, das Team, Baustellen, Werkzeuge oder typische Tätigkeiten zeigen.
Social Recruiting verfolgt dabei einen anderen Ansatz als Google Ads.
Google Ads erreicht vor allem Menschen, die bereits aktiv nach einer Ausbildung suchen. Instagram und TikTok können dagegen auch potenzielle Azubis erreichen, die sich noch in der Berufsorientierung befinden.
Gerade bei einer kurzfristig unbesetzten Ausbildungsstelle sollten Sie jedoch zunächst Maßnahmen priorisieren, bei denen bereits eine konkrete Such- oder Bewerbungsabsicht vorhanden ist.
SEA-Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen
Wenn Sie prüfen möchten, ob Google Ads für Ihre Azubigewinnung geeignet sind, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.
Die Online-Marketing-Agentur Contunda unterstützt Unternehmen bei Strategie, Keyword-Recherche, Kampagnenaufbau, Tracking und Optimierung.
Weitere Informationen finden Sie unter Google Ads mit Contunda.
Ob eine Kampagne für Ihren Ausbildungsbetrieb sinnvoll ist, sollte immer anhand von Suchnachfrage, Region, Wettbewerb und verfügbarem Budget entschieden werden.
Auch nach Ausbildungsbeginn können Sie Auszubildende suchen und finden
Der 1. August oder 1. September bedeutet nicht automatisch, dass ein unbesetzter Ausbildungsplatz bis zum nächsten Jahr frei bleiben muss.
Auch nach dem regulären Ausbildungsbeginn gibt es Bewerber:innen, die noch einen Ausbildungsplatz suchen. Ebenso können sich die Pläne junger Menschen kurzfristig verändern oder eine ursprünglich geplante Ausbildung kommt doch nicht zustande.
Deshalb lohnt es sich für Ausbildungsbetriebe, offene Ausbildungsstellen weiterhin sichtbar zu halten. Gerade Unternehmen, deren Ausbildungsplätze im Handwerk noch nicht besetzt sind, können in dieser Phase weiterhin geeignete Bewerber:innen erreichen.
Wenn Sie nach Ausbildungsbeginn passende Auszubildende finden, sollten Sie einen späteren Einstieg mit der zuständigen Handwerkskammer beziehungsweise HWK und der Berufsschule abstimmen.
Dabei kann beispielsweise geklärt werden, wie bereits verpasster Berufsschulunterricht aufgeholt wird und welche organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
Für Betriebe bedeutet das: Eine im September noch unbesetzte Lehrstelle muss nicht automatisch verloren sein.
Aus Sicht der Bewerber:innen erklären wir das Thema ausführlich in unserem Beitrag zur Ausbildungsplatzsuche 2026 nach Ausbildungsstart.
Häufige Fragen: Azubis suchen und finden
Wo können SHK-Betriebe kostenlos Ausbildungsstellen veröffentlichen?
SHK-Betriebe aus Düsseldorf und der Region können auf SHK Karriere ein kostenloses Arbeitgeberprofil erstellen und ihre Ausbildungsstellen kostenlos veröffentlichen.
Die Plattform konzentriert sich auf Ausbildung, Praktikum und Jobs im Bereich Sanitär, Heizung und Klima und bringt Ausbildungsbetriebe mit interessierten Bewerber:innen zusammen.
Wie können Betriebe kurzfristig geeignete Auszubildende finden?
Betriebe sollten mehrere Maßnahmen miteinander kombinieren.
Dazu gehören eine gut sichtbare Ausbildungsstelle, die erneute Ansprache bestehender Kontakte, ein einfacher Bewerbungsprozess, konkrete Informationen zur Ausbildung, Praktika und bei Bedarf zusätzliche digitale Reichweite.
Gerade bei einer kurzfristigen Suche ist wichtig, schnell auf Bewerbungen zu reagieren. So steigen die Chancen, geeignete Auszubildende zu gewinnen, bevor diese sich für einen anderen Ausbildungsbetrieb entscheiden.
Wie können kleine und mittelständische Unternehmen Azubis finden?
Kleine und mittelständische Unternehmen müssen nicht zwangsläufig über große Recruitingbudgets verfügen.
Eine klare Stellenanzeige, ein aussagekräftiges Arbeitgeberprofil, persönliche Empfehlungen, Praktika und ein unkomplizierter Erstkontakt können bereits viel bewirken.
Für SHK-Betriebe in Düsseldorf und der Region bietet SHK Karriere zusätzlich eine spezialisierte Möglichkeit, Ausbildungsplätze sichtbar zu machen und potenzielle Auszubildende für den eigenen Betrieb zu erreichen.
Was gehört in eine gute Stellenanzeige für Auszubildende?
Eine gute Stellenanzeige erklärt konkret, was Bewerber:innen während der Ausbildung erwartet.
Dazu gehören typische Tätigkeiten, Ausbildungsvergütung, Benefits, feste Ansprechpartner:innen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Perspektiven nach der Ausbildung.
Je konkreter diese Angaben sind, desto leichter können junge Menschen einschätzen, ob Ihr Ausbildungsbetrieb zu ihnen passt.
Wie können Betriebe den Bewerbungsprozess vereinfachen?
Verlangen Sie für den ersten Kontakt nur die Unterlagen, die Sie tatsächlich benötigen.
Ein Lebenslauf, Kontaktdaten und eine kurze Nachricht können zunächst ausreichen. Anschließend sollte eine schnelle Rückmeldung erfolgen.
Ein einfacher Prozess hilft insbesondere dann, wenn Sie kurzfristig Auszubildende finden möchten.
Welche Benefits sind für Auszubildende interessant?
Interessant können beispielsweise Arbeitskleidung, Werkzeug, Lernmaterialien, Fahrtkosten, Prüfungsvorbereitung, Schulungen oder digitale Arbeitsmittel sein.
Wichtig ist, dass die genannten Benefits tatsächlich Bestandteil der Ausbildung in Ihrem Betrieb sind.
Wie hilft ein Praktikum dabei, passende Auszubildende zu finden?
Ein Praktikum ermöglicht es beiden Seiten, sich vor einer Ausbildung kennenzulernen.
Jugendliche erleben den Arbeitsalltag im Handwerk und können prüfen, ob Beruf und Betrieb zu ihnen passen. Gleichzeitig können Unternehmen Motivation, Zuverlässigkeit und Interesse besser einschätzen.
Können Sie nach Ausbildungsbeginn noch einen Azubi einstellen?
Ein späterer Einstieg in eine Ausbildung kann grundsätzlich möglich sein.
Die konkrete Umsetzung sollten Sie mit der zuständigen Handwerkskammer und Berufsschule abstimmen. Deshalb lohnt es sich, einen unbesetzten Ausbildungsplatz auch nach dem regulären Ausbildungsstart weiterhin zu bewerben.
Können Google Ads bei der kurzfristigen Suche nach Azubis helfen?
Google Ads können sinnvoll sein, wenn in Ihrer Region eine relevante Zahl junger Menschen aktiv nach dem angebotenen Ausbildungsberuf sucht.
Vorher sollten jedoch Suchvolumen, Keywords, Region, Landingpage, Budget und Conversion-Tracking geprüft werden.
Jetzt kostenlos Auszubildende für Ihren Betrieb finden
Ihre Ausbildungsstelle ist noch unbesetzt und Sie möchten kurzfristig passende Bewerber:innen erreichen?
Auf SHK Karriere bringen wir Ausbildungsbetriebe aus der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit jungen Menschen zusammen, die sich für eine Ausbildung im SHK-Handwerk interessieren. So möchten wir dabei helfen, Fachkräfte von morgen zu entwickeln und mehr junge Menschen für das Handwerk zu begeistern.
Erstellen Sie jetzt kostenlos Ihr Arbeitgeberprofil, präsentieren Sie Ihren Betrieb und veröffentlichen Sie Ihre offene Ausbildungsstelle.
Jetzt kostenlos bei SHK Karriere registrieren und Ausbildungsstelle veröffentlichen
